Die Ochtinaer Aragonithöhle ist eine von nur drei Aragonithöhlen weltweit, die Besuchern zugänglich sind — und sie ist schlicht atemberaubend. Im Inneren des Hrádok-Hügels in den Revúcaer Bergland der Slowakei wachsen spiralförmige Heliktite, nadelförmige Aragonitkristalle und bizarre 'Eisenblumen' in alle Richtungen, scheinbar ohne Rücksicht auf die Schwerkraft. Die Höhle gehört zum UNESCO-Welterbe und ist ein Ort, den man gesehen haben muss.
In der Höhle herrscht eine konstante Temperatur von 7,2 bis 7,8°C bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 97% — also selbst im Hochsommer unbedingt eine warme Jacke einpacken! Der künstliche Eingangssstollen ist 144 Meter lang und führt über 104 Stufen 19 Meter in die Tiefe hinab. Die Führung umfasst 230 Meter und dauert etwa 30 Minuten. Die Höhle liegt am nordwestlichen Hang des Hrádok-Hügels zwischen Jelšava und Štítnik im Slowakischen Erzgebirge.
AnreiseEntdeckt wurde die Höhle 1954 rein zufällig, als Arbeiter einen geologischen Erkundungsstollen vorrantrieben und plötzlich in diese verborgene Welt einbrachen. Manche der Formationen sind bis zu 138.000 Jahre alt — und die jüngste Generation des Aragonits wächst noch heute weiter.