Das Museum des Teschner Landes im tschechischen Teschen (Český Těšín) öffnet die Tür zu einer faszinierenden Grenzregion, in der sich tschechische, polnische und slowakische Kulturen seit Jahrhunderten begegnen. Wer das besondere Flair Teschener Schlesiens erleben möchte, kommt hier auf seine Kosten.
Als Einrichtung der Mährisch-Schlesischen Region betreibt das Museum gleich 5 Zweigstellen in der gesamten Region: den Archeopark in Chotěbuz, die historische Kotula-Hütte in Havířov-Podlesí, das Museum des Dreiländerecks in Jablunkov, die Gedenkstätte der Tragödie von Životice sowie das Historische Gebäude im Zentrum von Český Těšín. Jeder Standort erzählt ein anderes Kapitel der regionalen Geschichte — von der Urgeschichte bis zur jüngsten Vergangenheit.
AnreiseGegründet wurde das Museum 1948 durch den Lehrer und Zeichner Ladislav Báča — doch die Museumstradition in dieser Region reicht bis ins Jahr 1802 zurück, als der Priester Leopold Jan Šeršník in Cieszyn das älteste Museum Mährens und Schlesiens eröffnete.