Das Ethnografische Museum Siebenbürgens in Cluj-Napoca zählt zu den ältesten und größten seiner Art in Rumänien — ein lebendiges Fenster in das dörfliche Leben, Handwerk und die Bräuche der siebenbürgischen Landbevölkerung. Ein idealer Zwischenstopp für Wanderer, die die Landschaften, durch die sie gewandert sind, kulturell einordnen möchten.
Das Museum besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen: dem eleganten Reduta-Palast im Stadtzentrum und dem weitläufigen Freilichtpark Romulus Vuia im Hoia-Wald am nordwestlichen Stadtrand von Cluj-Napoca. Ein Spaziergang durch den Park fühlt sich an wie eine Reise in ein anderes Jahrhundert — Holzkirchen, alte Windmühlen und Bauernhöfe stehen zwischen den Bäumen, besonders stimmungsvoll im goldenen Herbstlaub oder unter einer Schneedecke im Winter. Im Sommer belebt sich der Park mit Besuchern, die die schattigen Wege zwischen den historischen Gebäuden erkunden.
AnreiseDie ältesten Exponate stammen aus dem Jahr 1678 — eine echte Zeitreise in die ländliche Geschichte, ideal kombiniert mit einem Besuch des geheimnisvollen Hoia-Waldes, der für seine zahlreichen Legenden bekannt ist.