Wer auf einer Bergtour durch Cluj-Napoca kommt, sollte einen Abstecher ins Kunstmuseum einplanen — untergebracht in einem prächtigen barocken Palast aus dem 18. Jahrhundert, entworfen vom deutschen Architekten Johann Eberhard Blaumann. Es ist eines der bedeutendsten Kulturhäuser Siebenbürgens mit einer wertvollen Sammlung rumänischer und europäischer Kunst.
Der Palast selbst begeistert schon durch seine Räumlichkeiten — über 20 Säle voller Barockatmosphäre, gefüllt mit Malerei, Grafik und dekorativer Kunst vom 15. bis 20. Jahrhundert. Ein ideales Ziel für einen Regentag oder eine Ruhepause zwischen Wanderungen im Apuseni-Gebirge oder im Trascău-Gebirge — besonders im Herbst und Winter eine stimmungsvolle Alternative zu den Bergpfaden.
AnreiseDen Kern der Sammlung bildet die Schenkung von Virgil Cioflec an die Universität Cluj im Jahr 1929 — damit entstand das erste Museum moderner rumänischer Kunst der Stadt, dessen Erbe bis heute den Grundstock des Hauses bildet.