Die Burg Lubowla thront auf einem Kalksteinhügel in 548 m Höhe hoch über der Stadt Stará Ľubovňa im Norden der Slowakei und gehört zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Burganlagen des Landes. Wer hier oben steht, blickt über das gesamte Lubowlaer Becken und versteht sofort, warum dieses Bauwerk seit Jahrhunderten die Menschen fasziniert.
Von den Burgmauern schweift der Blick über die Lubowlaer Hochebene, den Gipfel Široký vrch (884,5 m) und die Stadt am Fuß des Hügels. Die Stimmung wechselt mit den Jahreszeiten: Im Frühling ergrünt die Allee aus 23 geschützten Rosskastanien auf dem Weg zur Burg, im Sommer wärmt die Sonne das alte Mauerwerk, im Herbst rahmen bunte Wälder die Szenerie ein, und im Winter verleiht Schnee der Anlage eine fast märchenhafte Atmosphäre.
Anreise und ZugangVon 1655 bis 1661 wurden die polnischen Kronjuwelen auf der Burg vor den Schweden in Sicherheit gebracht — und im Dezember 1683 rastete König Johann III. Sobieski hier auf dem Rückweg nach seinem berühmten Sieg über die Osmanen vor Wien.