Die Liechtensteinklamm ist eine Klamm, wenige Kilometer südlich von St. Johann im Pongau, Land Salzburg, Österreich.
Die Klamm hat eine Länge von ca. 4000 Metern, davon sind 1000 Meter für Besucher zugänglich. Die flankierenden Felswände aus metamorphem „Klammkalk“ (Penninikum des nördlichsten Tauernfensters) sind bis zu 300 Meter hoch. An manchen Stellen ist die Klamm nur wenige Meter breit. Die Klamm ist über Holzstege zu besichtigen, die ständig auf ihre Sicherheit überwacht und gewartet werden. Am Ende der Klamm befindet sich ein Wasserfall.
Die Klamm ist in den Wintermonaten geschlossen. Jährlich wird sie von rund 220.000 Menschen besucht (2025 waren es 227.000) und ist damit das beliebteste Urlauberziel im Pongau.
Nach einem Felssturz im Mai 2017 erfolgte eine Sperrung für Besucher. Der Betreiber, die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau, plante zunächst, die Rinne zu räumen, aus der die Felsen abstürzten, beschädigte Stege zu erneuern und die Sicherheit zu verbessern. Die Wiedereröffnung wurde mehrfach verschoben. Am 11. Juni 2020 wurden die Stege freigegeben.