Katarínka ist eines der stimmungsvollsten Ausflugsziele in den Kleinen Karpaten — eine malerische Ruinenanlage eines Franziskanerklosters und einer Klosterkirche aus dem 17. Jahrhundert, versteckt im Wald auf 324 m Höhe. Wer romantische Ruinen, ruhige Waldwege und ein bisschen Geschichte sucht, ist hier genau richtig.
Die Ruinen tauchen plötzlich aus dem Baumbestand auf und hinterlassen einen bleibenden Eindruck: Der 30 Meter hohe Kirchturm ragt majestätisch in den Himmel, die erhaltenen Mauern erreichen stellenweise 22 Meter Höhe, und die ganze Anlage liegt inmitten des Naturschutzgebiets 'Katarína'. Im Frühling leuchtet der Wald in zartem Grün, im Sommer spendet er angenehmen Schatten, im Herbst rahmen goldene Blätter die alten Steine ein. Direkt neben den Ruinen befindet sich außerdem eine kleine Freiluftausstellung zur historischen Schmalspurwaldbahn, die einst durch dieses Tal führte.
Anreise und ZugangDer Legende nach erschien die heilige Katharina von Alexandrien an diesem Ort dem jungen Adeligen und Einsiedler Jan Apponyi — diese Erscheinung war der Anlass für die Gründung des Klosters im Jahr 1618.