Korlátka ist eine gotische Burgruine, die sich in die bewaldeten Hügel der Brezováer Karpaten in der Slowakei schmiegt — ein lohnender Geheimtipp für Wanderer, die mittelalterliche Geschichte und Waldstille schätzen. Auf 435 Metern über dem Meeresspiegel ragen Mauerreste, Befestigungsanlagen und Turm-fragmente aus dem Grün und erinnern an Händler, Ritter und Wegelagerer, die einst die nahe 'Böhmische Straße' nutzten.
Die Landschaft der Kleinen Karpaten ist sanft und waldreich — ein ruhiges Wandergebiet abseits des großen Touristenstroms. Im Frühling leuchtet das Laub frisch und grün, im Herbst glühen die Hänge in Ocker und Gold, und im Winter gewinnen die Ruinen eine geheimnisvolle, fast filmreife Atmosphäre.
Anreise und ZugangÜber drei Jahrhunderte lang gehörte die Burg der Familie Korlátsky, und 1704 wurde sie von Kuruzzen-Rebellen während des Rákóczi-Aufstands besetzt — Geschichte, die man zwischen den moosbedeckten Steinen noch heute zu spüren meint.