Die Kathedrale von Knin gehört zu den faszinierendsten archäologischen Entdeckungen Kroatiens - eine mittelalterliche Bischofskathedrale, die man 70 Jahre lang für unwiederbringlich verloren hielt, bis Archäologen aus Split ihre Überreste 2017 wiederentdeckten. Ein Ort, an dem sich die Geschichte der kroatischen Könige mit den dramatischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts verbindet.
Die Ruinen liegen auf dem Hügel Kapitul in Knin, direkt neben der Eisenbahnbrücke über die Krka, an einer Stelle, die schon in römischer Zeit als Flussübergang diente. Die Umgebung hat eine raue, geschichtsträchtige Atmosphäre: steinerne Mauerreste, Blick ins Krka-Tal und die über der Stadt thronende Festung Knin. Ein Ort für Geschichtsinteressierte ebenso wie für Wanderer, die einen aussichtsreichen Zwischenstopp am Fluss suchen.
AnfahrtEiner Chronik aus dem Jahr 1561 zufolge sollen hier die sterblichen Überreste von König Zvonimir, einem der letzten Herrscher der kroatischen Nationaldynastie, aufbewahrt worden sein - was den Ort zu einem symbolträchtigen Punkt der kroatischen Geschichte macht.