Die Dinara ist das höchste Gebirge Kroatiens und zugleich eine markante natürliche Grenze — sie trennt Dalmatien von Bosnien und Herzegowina. Der höchste Gipfel auf kroatischem Boden, der Sinjal (1831 m), belohnt Wanderer mit einigen der eindrucksvollsten Ausblicke der Dinariden. Ein Ziel für alle, die raue, ursprüngliche Karstberge abseits überlaufener Pfade suchen.
Die Landschaft besteht aus felsigen Graten, weiten Hochebenen und steinigen Tälern, wobei die oberen Hänge fast baumlos sind — im Sommer wirkt es fast mondähnlich, im Winter kann das Gelände schroff und ungeschützt sein. Frühling und Sommer bringen eine überraschende Vielfalt endemischer Pflanzen und duftender Kräuter hervor, während der Grat weite Blicke auf den Peruća-See, die Ebenen von Livno und Sinj sowie das ferne Velebit-Gebirge bietet. Das Wetter kann sich hier schnell ändern, begleitet von den starken, für die Dinariden typischen Winden.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Der eigentlich höchste Punkt des Massivs, der Troglav (1913 m), liegt bereits in Bosnien und Herzegowina — die Dinara ist somit ein Berg, der ebenso von Geschichte wie von Geologie geprägt ist.