Kláštorisko ist einer der geheimnisvollsten Orte im Slowakischen Paradies — die Ruinen eines Kartäuserklosters aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Hochplateau in 760 Metern Höhe thronen, umgeben von tiefen Schluchten und dichten Wäldern. Wer hierher wandert, erlebt Geschichte und Natur in einer einzigartigen Verbindung.
Das Plateau bietet weite Ausblicke auf das Zipser Becken und die bewaldeten Berge ringsum. Die Zugangswege führen durch spektakuläre Klammen mit Leitern, Holzstegen und rauschenden Wasserfällen — ein Erlebnis für sich. Im Frühling und Sommer leuchtet das Grün der Schluchten, im Herbst rahmt der bunte Wald die alten Gemäuer in warmen Farben ein. Die Stille, die diesen Ort umgibt, macht verständlich, warum die Kartäusermönche genau hier ihr Leben der Kontemplation und Einsamkeit widmeten.
Anreise und WanderwegeDer Legende nach wurde das Kloster vom Adeligen Magister Kokoš als Buße für einen Mord gegründet — er sollte sechs Klöster errichten, schaffte aber nur zwei. Im Zweiten Weltkrieg nutzten Partisanen Kláštorisko als Versteck, womit der alte Name 'Fels der Zuflucht' erneut seine Bedeutung bewies.