Die Burg Hölgykő ist eine versteckte Ruine tief in den Wäldern des Bakony-Gebirges, zwischen den Dörfern Csehbánya und Városlőd. Ein lohnendes Ziel für alle, die eine Waldwanderung mit einem Hauch mittelalterlicher Geschichte und Ruhe verbinden möchten.
Die Ruinen liegen auf einer nur 30 mal 30 Meter großen Hügelkuppe, am steilen nördlichen Ausläufer des Bergrückens Csigahegy (auch Schlossberg genannt), der im Norden halbkreisförmig vom östlichen Arm des Torna-Bachs umschlossen wird. Die Umgebung ist dicht bewaldet und still, was dem Ort eine wilde, fast vergessene Atmosphäre verleiht — besonders im Herbst, wenn das lichter werdende Laub den Blick auf das Gelände freigibt. Von der einstigen Festung ist nicht viel geblieben außer Mauerresten, Wallresten und einer beeindruckenden 5 Meter tiefen Zisterne, doch der einstige Eingang ist noch erkennbar, und der Aufstieg über den Bergrücken macht die Entdeckung umso reizvoller.
Anreise
Praktische Informationen
Die Burg entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, nach einer königlichen Landschenkung im Jahr 1270. 1364 ließ König Ludwig der Große die Burg abreißen, um mit ihren Steinen ein nahegelegenes Kartäuserkloster zu errichten.