Das Hiúz Ház — das 'Luchshaus' — ist ein charmantes Natur-Bildungszentrum und Besucherzentrum inmitten des Duna–Ipoly Nationalparks, einem der artenreichsten Schutzgebiete Ungarns. Hier öffnet sich die wilde Natur des Donauknie-Gebiets für Familien, Schulgruppen und Naturbegeisterte aller Art.
Der Nationalpark Duna–Ipoly vereint drei völlig unterschiedliche Landschaften: die malerischen Flusstäler der Donau und des Ipoly, die Kalksteinrücken des Pilisgebirges sowie die Vulkangipfel des Börzsöny und der Visegráder Berge. Mit über 60.000 Hektar ist er der zweitgrößte Nationalpark Ungarns. Die Natur zeigt sich hier zu jeder Jahreszeit von ihrer schönsten Seite — Orchideen und Schwertlilien im Frühling, klare Bäche mit seltenen Fischen im Sommer, leuchtende Buchenwälder im Herbst und stille, verschneite Täler im Winter. In den unberührten Wäldern streifen Luchse umher, Fischotter bewohnen die Flussufer, und über 400 Höhlen beherbergen Fledermauskolonien unter den Kalksteinhügeln.
AnreiseDer Name des Zentrums ist eine Hommage an einen der geheimnisvollsten Bewohner des Parks — der Eurasische Luchs durchstreift noch immer lautlos diese uralten Wälder und ist ein lebendiges Symbol für echte Wildnis im Herzen Ungarns.