Gerencsérvár ist eine stille, geschichtsträchtige Ruine eines mittelalterlichen Wohnturms, versteckt in den bewaldeten Hügeln des Vértes-Gebirges. Einst ein beliebtes Jagdhaus König Ludwigs des Großen, verbindet dieser bescheidene, aber historisch bedeutsame Ort Wandern mit einem Hauch vergessener Vergangenheit.
Die Ruine liegt auf einer bewaldeten Ebene des Vértes, westlich der Burg Oroszlánkő, mit Blick nach Osten auf den unterhalb fließenden Bach Szépvíz. Die Umgebung ist dicht bewaldet und besonders im Herbst reizvoll, wenn sich das Laub goldgelb gegen die grauen Steinreste abhebt. Im Sommer spendet der Wald angenehmen Schatten, im Winter können die Wege matschig oder verschneit sein, festes Schuhwerk ist daher empfehlenswert.
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Praktische Informationen
1440 soll die verwitwete Königin Elisabeth von Luxemburg hier mit der gestohlenen Heiligen Krone Ungarns und ihrem neugeborenen Sohn, dem späteren König Ladislaus V., übernachtet haben — ihre Kammerfrau erinnerte sich später an eine kalte und karge Unterkunft in dem einst schönen Jagdhaus.