Im verlassenen Lemken-Dorf Smereczne, versteckt im Tal des Baches Wadernik in den Niederen Beskiden, liegen die Überreste einer deutschen Grenzwachstation aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser Ort verbindet Geschichte und wilde Natur auf stille, eindringliche Weise — ein lohnendes Ziel für alle, die abseits ausgetretener Pfade wandern.
Das Tal von Smereczne besitzt eine melancholische Schönheit. Verwilderte Wiesen, Fundamentreste und ein steinernes Kreuz aus dem späten 19. Jahrhundert sind alles, was von der einstigen Lemken-Gemeinde übrig geblieben ist. Im Herbst leuchten die Hänge in warmen Farben, im Sommer umhüllen satte grüne Wälder die Ruinen wie ein natürliches Amphitheater. Die Atmosphäre lädt zum Nachdenken über das Schicksal der Menschen ein, die hier einst lebten.
AnreiseIm Sommer 1944 griff eine Einheit der Heimatarmee 'OP-15 Iwo' die Kaserne an — ihre Betonbunker an den Eckpunkten des Gebäudes ermöglichten Rundumfeuer, was den Angriff besonders waghalsig machte.