Mitten in der Donau, gegenüber dem Dorf Helemba, liegt eine ruhige, bewaldete Insel, die eines der spannendsten archäologischen Geheimnisse in der Nähe von Esztergom birgt — die Fundamente eines ehemaligen erzbischöflichen Sommerhauses, auf Ungarisch 'érseki nyaraló' genannt. Ein Ort für alle, die Geschichte und Flusslandschaft gleichermaßen schätzen.
Die Insel erstreckt sich von Ost nach West über etwa 1,5 km und ist zwischen 100 und 200 Metern breit. Dank ihrer besonderen geologischen Beschaffenheit bleibt der Großteil der Insel selbst bei Hochwasser über der Wasserlinie — ein stabiler, geschützter Rückzugsort inmitten der Donauströmung. Umgeben von Grün, mit Blick auf Esztergom und Helemba, ist sie im Sommer voller Vogelstimmen und im Winter still und nebelverhangen.
Anreise
Praktische Informationen
Der Legende nach überstand das steinerne Haus des Erzbischofs Robert als einziges Gebäude auf der Insel den Mongolensturm im 13. Jahrhundert — und 1599 fanden hier sogar Friedensverhandlungen zwischen habsburgischen und osmanischen Gesandten statt.