Die Erdpyramiden von Platten zählen zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen Südtirols - wilde, zerklüftete Erdtürme, die zwischen Beständigkeit und ständigem Zerfall zu schweben scheinen. Wer hierher kommt, erlebt eine urwüchsige, sich stetig verändernde Landschaft, geformt allein durch Wasser und Zeit.
Die Erosionszone liegt auf einer Höhe von 1550 bis 1750 Metern. Beeindruckend ist die scheinbare Wildheit der Formationen, die zugleich ihre Zerbrechlichkeit offenbart: Kalte Winter und heiße Sommer lassen die Pyramiden ständig neu entstehen, während ältere langsam verwittern. Umgeben von Wald und dem typischen Südtiroler Berghang wirkt der Ort besonders im weichen Nachmittagslicht fast mystisch, wenn Schatten die zerfurchten Kanten betonen.
Anreise
Praktische Informationen
Die Erdpyramiden von Platten werden oft mit den bekannteren Ritten-Erdpyramiden verglichen, wirken jedoch wilder und ursprünglicher. Sie erinnern eindrucksvoll daran, wie sehr die Natur auch scheinbar feste Berghänge unaufhörlich umformt.