Das ehemalige Kloster St. Mang in Füssen ist einer der eindrucksvollsten barocken Klosterkomplexe Bayerns, malerisch am Lech gelegen, direkt unterhalb des Hohen Schlosses. Die Wurzeln reichen bis ins 9. Jahrhundert zur Einsiedlerzelle des heiligen Magnus zurück, aus der eine bedeutende Benediktinerabtei wurde.
Zusammen mit dem Hohen Schloss prägt der Klosterkomplex bis heute markant das Stadtbild von Füssen, wie man es von den umliegenden Allgäuer Alpen aus sehen kann. Im Inneren erwartet Besucher der prachtvolle Kaisersaal mit seinen allegorischen Deckenfresken sowie der außergewöhnliche Ovalbau der Bibliothek mit Durchblick hinunter zum ehemaligen Refektorium – ein architektonisches Sinnbild für die Einheit von Geist und Leib. In der St.-Anna-Kapelle ist der berühmte Füssener Totentanz aus dem 17. Jahrhundert zu bewundern. Besonders reizvoll wirkt die Anlage im Licht des Frühlings und Herbstes, während im Sommer Kammermusikkonzerte im Kaisersaal stattfinden.
Anreise
Praktische Informationen
Hier wurde 1819 der spätere seliggesprochene Franz Xaver Seelos getauft, und der wertvolle Bibliotheksbestand des Klosters befindet sich heute größtenteils in der Universitätsbibliothek Augsburg.