Der Säuling ist mit seiner markanten, pyramidenähnlichen Silhouette eines der Wahrzeichen der Region zwischen Füssen und Pfronten. Schon von weitem erkennt man den Berg, der sich jäh aus dem Hügelland erhebt und die deutsch-österreichische Grenze überragt.
Mit 2047 m (deutsche Messung) bzw. 2048 m (österreichische Messung) zählt er zu den bekanntesten Zweitausendern der Region. Vom Gipfel und von der deutschen Seite genießt man eine herrliche Aussicht auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie die Seenlandschaft des Ostallgäus. Von der österreichischen Seite blickt man ins Tal des größtenteils unregulierten Lechs bei Reutte. Der Berg zeigt zwei Gesichter — sanfte Wiesenhänge auf der einen, schroffe Felswände auf der anderen Seite, die Kletterern zahlreiche Routen unterschiedlichster Schwierigkeit bieten.
Wege zum Gipfel
Praktische Hinweise
Der Sage nach nutzen Hexen das Gipfelplateau als Tanzboden, und das Steinkreuz bei Roßhaupten soll aus einem Felsen bestehen, den der Teufel einst vom Säuling abriss.