Auf einem Felsplateau am Rand des Vértes-Gebirges erhebt sich die Burg Csókakő - die einzige erhaltene mittelalterliche Burg des Komitats Fejér, die sogar die Türkenzeit überstanden hat. Von Székesfehérvár aus Richtung Nordwesten kommend, ist sie schon von weitem sichtbar, am Hang des 479 Meter hohen Csóka-Bergs gelegen.
Der Ort hat einen ganz besonderen Charakter - steile Felswände schützen ihn von drei Seiten, zusätzlich verstärkt durch einen künstlichen Felsgraben. Die ältere Oberburg stammt noch aus dem 13. Jahrhundert, die deutlich größere Unterburg wurde im 15. Jahrhundert von der Familie Rozgonyi angebaut. Von den Ruinen aus reicht der Blick über das Tal des Gaja-Bachs und die umgebende Landschaft des Vértes-Gebirges, wobei die Atmosphäre je nach Jahreszeit zwischen kargem Felsgestein im Winter und üppigem Grün im Frühling und Sommer wechselt.
AnfahrtInteressant ist, dass eine Skizze aus dem Jahr 1690 eine Moschee auf dem Gelände zeigt, die auch vom osmanischen Reisenden Evliya Çelebi erwähnt wird, obwohl archäologische Ausgrabungen ihre Existenz nie bestätigt haben.