Die Burg Csobánc thront als eindrucksvolle Ruine auf einem erloschenen Vulkankegel über dem Balaton und gehört zu den markantesten Silhouetten des Balaton-Oberlandes. Ein lohnendes Ziel für alle, die Geschichte, vulkanische Landschaften und weite Ausblicke schätzen.
Der Vulkanhügel erreicht 376 Meter Höhe, sein flaches Plateau von 260 mal 190 Metern birgt die Reste einer inneren Burg, umgeben von Graben und Erdwall, sowie einer äußeren Burg, die einst fast den gesamten Gipfel bedeckte. Von hier oben reicht der Blick über das Tapolcaer Becken, die umliegenden Weinberge und weitere Vulkanhügel der Region. Im Frühling blühen wilde Blumen an den Hängen, im Sommer herrscht auf dem offenen Basaltgelände trockene Hitze, und im Herbst leuchten die Weinberge ringsum in warmen Farben — die wohl schönste Zeit für einen Besuch.
AnreiseDer Name Csobánc stammt von einem türkischen Wort für Hirte, und die Burg war 1707 Schauplatz einer der dramatischsten Belagerungen der Kuruzenkriege, als eine Handvoll Verteidiger fast tausend kaiserliche Soldaten zurückschlug.