Mitten in den Wäldern nahe Csákányospuszta, im Herzen des Vértes-Gebirges, liegen die romantischen Ruinen einer mittelalterlichen Kirche. Der Ort verbindet Geschichte mit Legende - der Überlieferung nach schenkte König Béla IV. dieses Land den Uzen-Kriegern als Dank für seine Rettung nach der Schlacht von Muhi gegen die Mongolen.
Die Gegend hat ein besonderes Mikroklima - in viele Täler dringt selbst im Winter kein Sonnenlicht. Rundherum erheben sich die etwa 400 m hohen Hügel des Vértes-Gebirges, dessen höchster Punkt, der Nagy-Csákány (487 m), sich ganz in der Nähe befindet. Der Bach Csákány fließt durch die Siedlung, und auch der Nationale Blaue Wanderweg (Országos Kéktúra) führt hier durch.
AnreiseArchäologische Ausgrabungen förderten hier nicht nur die Kapellenruine zutage, sondern auch die Überreste des ehemaligen Dorfes Csákányosegyháza samt Friedhof, auf dem mindestens 50 Skelette gefunden wurden.