Auf einem Felsen hoch über der Zwickauer Mulde thront eine der eindrucksvollsten Burgen Sachsens — Burg Stein. Hier trifft der romanische Bergfried aus dem 13. Jahrhundert auf Anbauten der Renaissance und des Barock, und jeder Stein scheint von Rittern, Raubrittern und einer legendären Prinzenentführung zu erzählen.
Schon von Weitem beeindruckt die Anlage: Der runde Turm ragt fast 50 Meter über den Fluss empor, umgeben von steilen Felsen und den Resten alter Wassergräben. Im Sommer bildet das satte Grün des Muldetals einen schönen Kontrast zu den grauen Mauern, im Herbst leuchten die umliegenden Wälder in warmen Farben, und im Winter verleiht der Nebel über der Mulde der Burg eine fast märchenhafte Stimmung. Ein wunderbarer Ort für einen entspannten Spaziergang, verbunden mit einem Ausflug in die Geschichte des Erzgebirges.
Anfahrt
Praktische Informationen
Ganz in der Nähe, in der Prinzenhöhle, wurde 1455 der entführte Prinz Ernst während des berühmten Sächsischen Prinzenraubs versteckt — eine Geschichte, die Besucher bis heute fasziniert.