Im Dorf Lăzarea, am Fuße der Gurghiu- und Hăşmaş-Berge, steht eine kleine, aber geschichtsträchtige römisch-katholische Kirche, die romanische Ursprünge mit spätgotischen Elementen vereint. Hier ist Geschichte buchstäblich in Stein gemeißelt.
Die Kirche ist von einer hohen, ovalen Wehrmauer umgeben, wie sie für siebenbürgische Kirchenburgen typisch ist, und der alte Dorffriedhof liegt bis heute rund um das Gebäude. Der Anblick ist zu jeder Jahreszeit eindrucksvoll – im Winter unterstreicht Schnee die massiven Steinmauern, im Sommer rahmen grüne Hügel den Turm ein. Ein ruhiger, besinnlicher Zwischenstopp für alle, die die Region Gyergyó zu Fuß erkunden.
Anreise
Praktische Informationen
1941 entdeckte ein niederländischer Gelehrter, spezialisiert auf Romanik, Gotik und byzantinische Kunst, Verzierungen, die belegen, dass die Kirche ursprünglich im romanischen Stil erbaut wurde – ein faszinierendes Rätsel für Kunsthistoriker bis heute.