Das Tote Gebirge ist eine der eindrucksvollsten und gleichzeitig ruhigsten Gebirgsregionen der Nördlichen Kalkalpen. Das weitläufige, karge Karstplateau erstreckt sich über die Grenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich und bietet Landschaften, die sich von jedem anderen Fleck in den Alpen deutlich unterscheiden. Wer echte alpine Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig.
Das Herzstück des Gebirges ist ein riesiges Kalkkarstplateau, das steil aus den Tälern aufsteigt. Karrenfelder, Dolinen und Felslabyrinthe prägen das Innere — oberirdische Bäche oder Quellen sucht man hier vergeblich. Die Nordabstürze sind spektakulär und erreichen stellenweise über 1000 Meter Wandhöhe. Im Süden ist die Topografie sanfter, mit bequemen Wanderwegen über Almen. Das Gebirge umfasst rund 1125 km² und gilt als das größte Kalkkarstgebiet Mitteleuropas.
Gipfel und Highlights:Der Name ist wörtlich zu nehmen: Das Zentralplateau ist nahezu quellenlos und ohne oberirdische Gewässer. Das gesamte Niederschlagswasser versickert im Kalk und fließt durch kilometerlange Höhlensysteme, bevor es im Tal wieder zutage tritt.