Der Bergbaulehrpfad Bockwa führt mitten durch das ehemalige Zwickauer Steinkohlenrevier und erzählt eine faszinierende Geschichte von Kohlebauern, Wasserhaltung und einer regelrecht abgesunkenen Landschaft. Ein Muss für alle, die sich für Industriegeschichte und Bergbau abseits typischer Wanderwege begeistern.
Die rund 2,2 km lange Strecke ist mit einem weißen Quadrat mit diagonalem grünem Band (Farbe #38a169) markiert. Sie beginnt an der Matthäuskirche, die durch Bergschäden stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, und führt vorbei an der historischen Kohlenstraße, dem Dampfmühlenschacht, Wetter- und Richardschacht, den Wasserhaltungsschächten I und II, der Kleingartenanlage Am Felsen mit Resten alter Schächte und Stollnmundlöcher, dem Steigerhaus am Fritscheschacht, dem Bahndamm der Bockwaer Kohlenbahn sowie dem Steinkohlenwerk Junger Wolfgang. Der Weg endet an der Bockwaer Senke, einem durch den Bergbau entstandenen Poldergebiet.
Schwierigkeit und Gelände
Praktische Informationen
Ohne die tägliche Wasserhaltung von rund 4000 m³ würde sich die Bockwaer Senke in einen See verwandeln - ein anschauliches Beispiel für die sogenannten Ewigkeitskosten des Bergbaus.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)