Die PTTK-Berghütte auf der Wielka Racza ist ein Ort, an dem sich Geschichte und Bergabenteuer treffen. Auf 1236 m Höhe, direkt unterhalb des Gipfels der Wielka Racza im Saybuscher Beskiden (Beskid Żywiecki), empfängt sie seit fast 90 Jahren Wanderer entlang der polnisch-slowakischen Grenze.
Die Umgebung besticht durch sanfte, bewaldete Hänge, wie sie für die Saybuscher Beskiden typisch sind, und von einem nahegelegenen Aussichtspunkt mit Panoramakarte lässt sich das umliegende Bergpanorama bewundern. Im Sommer ist die Hütte ein idealer Ausgangspunkt für lange Kammwanderungen, im Winter zieht die Gegend Liebhaber ruhiger, verschneiter Grenzwege an. Das Gebäude, teils aus Holz, teils gemauert nach dem Ausbau in den 1990er-Jahren, hat sich den Charme einer traditionellen Berghütte bewahrt, trotz einer bewegten Geschichte mit Kriegszerstörung 1945 und jahrelangem, mühsamem Wiederaufbau.
Wie man zur Hütte gelangtKaum bekannt ist, dass die Hütte im Zweiten Weltkrieg als Beobachtungsposten der deutschen Luftwaffe diente und 1945 von Artilleriegeschossen getroffen wurde - die geretteten Einrichtungsgegenstände verteidigte der langjährige Hüttenwirt Bronisław Jarosz bewaffnet mit einem Gewehr gegen Plünderer.