Auf 1.740 Metern Höhe, im Sattel unterhalb des Ďumbier-Gipfels, liegt die älteste noch betriebene Hochgebirgshütte der Niederen Tatra — die Štefánik-Hütte. Wer hier ankommt, erwartet echter Berghüttencharakter: einfach, herzlich und weit weg vom Trubel der Skiressorts.
Die Hütte liegt direkt an der bedeutendsten Wegkreuzung des Niederen-Tatra-Hauptkamms und ist damit idealer Ausgangspunkt für Besteigungen der höchsten Gipfel des Gebirges — Ďumbier, Chopok und Dereše. Im Sommer laden weite Almlandschaften und klare Fernsicht zum Wandern ein; im Winter schätzen Skitourengeher die ausgezeichneten Bedingungen rund um die Hütte. Die Versorgung der Hütte erfolgt ausschließlich durch Bergträger — jährlich rund 40 Tonnen Material werden durch das Trangošská-Tal herangeschleppt, was dem Ort eine besondere Authentizität verleiht.
Anreise zur HütteDie Hütte wurde 1928 feierlich eröffnet und überstand den Zweiten Weltkrieg trotz Partisanenaktivitäten und einem deutschen Artillerietreffer im Jahr 1944. Ihr Name und Geist wurden 1990 wiederhergestellt — als Würdigung von General M. R. Štefánik, einem Mitbegründer der Tschechoslowakei.