Die Bradlerbauden zählen zu den ältesten Berghof-Siedlungen im Riesengebirge und liegen auf einer Wiese zwischen zwei Gebirgsbächen, unterhalb der Martinsbaude. Bereits 1637 erstmals urkundlich erwähnt, atmen diese Holzbauten jahrhundertealte Almwirtschaftsgeschichte.
Die Landschaft ist typisch für das hochgelegene Riesengebirge — offene Weideflächen, weite Blicke auf die umliegenden Kämme und eine ruhige, abgeschiedene Atmosphäre abseits der Touristenströme. Im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für Kammwanderungen, im Winter verwandelt sich die Gegend in eine stille Schneelandschaft, die vor allem mit Pistenraupe oder Schneemobil erreichbar ist. Die Siedlung besteht aus vier Gebäuden, darunter das Hauptgebäude namens Severka, in dem sich die eigentliche Berghütte befindet.
Anreise zur BerghütteEin besonderes Detail — auf einem Deckenbalken des Gebäudes Nr. 85 ist bis heute die Jahreszahl 1637 eingeschnitzt, was die Bradlerbauden zu einer der ältesten dokumentierten Bergsiedlungen im gesamten Riesengebirge macht.