Der Nationalpark Malá Fatra im Norden der Slowakei ist ein echtes Naturjuwel — wild, grün und überraschend vielfältig. Felsgrate, tiefe Buchenwälder und atemberaubende Aussichten warten hier auf alle, die die slowakischen Berge abseits des Massentourismus erleben möchten.
Die abwechslungsreiche Geologie und die großen Höhenunterschiede prägen das Gesicht des Parks auf besondere Weise. Der höchste Gipfel ist der Veľký Kriváň mit 1 709 m ü. M., doch das wahre Wahrzeichen der Malá Fatra ist der markante Felsgipfel Veľký Rozsutec — er ziert sogar das offizielle Logo des Nationalparks. Rund 83 % der Fläche sind bewaldet, vorwiegend mit Mischwald und einem deutlichen Buchenanteil. Im Frühling blühen die Täler auf, im Sommer laden die Kämme zu ausgedehnten Wanderungen ein, der Herbst verwandelt die Wälder in ein leuchtendes Farbenmeer und der Winter macht aus den Bergen eine stille, anspruchsvolle Wildnis.
Anreise und AusgangspunkteEin botanisches Highlight der Malá Fatra ist die Sorbus margittaiana — eine Eberesche, die ausschließlich in diesem Gebirge vorkommt und nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Ein kleines, aber faszinierendes Detail, das jeden Besuch zu etwas Besonderem macht.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)