Der Solińskie-See ist der größte Stausee Polens und einer der schönsten Gewässer der gesamten Karpaten. Eingebettet zwischen den bewaldeten Hängen der Westlichen Bieszczady und den Sanocko-Turczańskie-Bergen, beeindruckt er mit einer verschlungenen Uferlinie von über 166 Kilometern, gesäumt von stillen Buchten, Halbinseln und kleinen Inseln. Wer Berglandschaft und weite Wasserflächen in einem sucht, ist hier genau richtig.
Der Stausee erstreckt sich über rund 22 km² und erreicht an der Staumauer eine maximale Tiefe von 60 Metern. Im Sommer erwacht der See zum Leben: Segelboote und Kajaks gleiten durch ruhige Buchten, Ausflugsschiffe kreuzen über den See, und der Kurort Polańczyk am Westufer lädt zu einem erholsamen Aufenthalt ein. Im Herbst verwandeln sich die umliegenden Wälder in ein Meer aus Gold und Kupfer, Morgennebel liegt über dem Wasser, und das ganze Panorama wirkt geradezu märchenhaft. Außerhalb der Hauptsaison ist der See deutlich ruhiger und verströmt eine wilde, ursprüngliche Atmosphäre.
AnreiseUnter der Wasseroberfläche des Solińskie-Sees liegt das versunkene Dorf Solina, das beim Aufstauen des Stausees in den 1960er Jahren geflutet wurde. Bei besonders niedrigem Wasserstand tauchen gelegentlich Überreste der alten Bebauung auf — ein stilles, faszinierendes Zeugnis der Geschichte.