Der Myczkowce-Stausee ist ein malerischer Stausee am Fluss San in der Woiwodschaft Karpatenvorland im Südosten Polens — ein Ort, an dem sich die stille Schönheit bewaldeter Hügel mit der faszinierenden Geschichte der Wasserkraft verbindet. Mit einer Fläche von rund 2 km² lädt er zu entspannten Spaziergängen, Naturerlebnissen und einer wohltuenden Auszeit ein.
Der See erreicht Tiefen zwischen 5 und 15 Metern, und seine ruhige Wasseroberfläche spiegelt die umliegenden Wälder auf beeindruckende Weise wider. Im Sommer herrscht reges Treiben an den Ufern, während der Herbst die Hügel in ein goldenes Farbenmeer verwandelt, das sich malerisch im Wasser spiegelt. Der imposante Erddamm — 386 Meter lang und 17,5 Meter hoch — ist ein technisches Denkmal für sich; eine Straßenbrücke über die Dammkrone bietet einen herrlichen Ausblick auf den gesamten Stausee. Die Anlage ist Teil des Wasserkraftkomplexes Solina-Myczkowce, wobei sich das Kraftwerksgebäude im nahegelegenen Ort Zwierzyń befindet.
AnreiseEine interessante historische Notiz: Die ersten Pläne für den Staudamm wurden bereits 1921 von Professor K. Pomianowski entworfen. Damals übernahm eine französisch-belgische Aktiengesellschaft namens Elektrosan den Bau — doch Geldmangel stoppte das Projekt nur 300.000 Złoty vor der Fertigstellung, bevor es in den späten 1950er Jahren endlich vollendet wurde.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)