Der Nationalpark Babia Góra ist eine der naturschutzfachlich wertvollsten Regionen der polnischen Karpaten — ein Reich uralter Wälder, Hochmoore und alpiner Kämme, in dem du an einem einzigen Wandertag fast alle Höhenstufen der Bergvegetation durchqueren kannst. Der Gipfel Diablak (1725 m ü. NHN) vermittelt echtes Hochalpenflair, mitten im Beschid.
Die Landschaft wandelt sich mit der Höhe: Aus dichten Buchen- und Tannenwäldern der Untermontstufe werden finstere Fichtenwälder, dann ausgedehnte Latschenkiefernflächen und schließlich ein karges Felsplateau direkt unterhalb des Gipfels. Im Frühjahr bedecken Buschwindröschen und Bärlauch die unteren Hänge, im Sommer eröffnen sich vom Kamm weite Panoramen über die Tatra und die slowakische Orava, der Herbst färbt den Wald in glühendes Rot und Gold, und seit einem Pilotprojekt 2023 ist der Park bei ausreichender Schneedecke auch für Skifahrer zugänglich.
Anreise und ZugangswegeDas Wahrzeichen des Parks ist der Hirschwurz — eine seltene Pflanze, die in Polen über Jahrzehnte ausschließlich hier vorkam. Im Wald tummeln sich Braunbären, Wölfe und Luchse, an den Bächen lassen sich Wasseramseln und Fischotter beobachten. Die Babia Góra ist ein Ort, der sich tief ins Gedächtnis einprägt.