Der Żar, auf Deutsch auch als Heerdberg bekannt, erhebt sich mit 685 m ü. NN als markanter Granitgipfel im zentralen Teil des Riesengebirgsvorlandes (Pogórze Karkonoskie) im polnischen Teil des Riesengebirges. Eingebettet zwischen den Ortschaften Agnetendorf (Jagniątków), Hermsdorf (Sobieszów) und Zachełmie, lädt er mit seinen unberührten Bergwäldern zu einer ruhigen und beschaulichen Wanderung ein.
Die Hänge des Heerdbergs sind mit Wäldern der unteren Bergstufe bedeckt und hier und da von einzelnen Granitfelsen durchsetzt, die dem Landschaftsbild eine besondere Note verleihen. Im Herbst verwandeln sich die Wälder in ein leuchtendes Farbenmeer, im Winter liegt eine stille Schneeschicht über dem Gipfel. Über den Żarpasses (Przełęcz Żarska) im Nordosten ist der Massiv mit dem Kynast (Chojnik) verbunden, im Südwesten führt der Kopistapass (Przełęcz pod Kopistą) zum Massiv der Kopista und Szerzawa — ideal für ausgedehntere Kammwanderungen.
AufstiegsmöglichkeitenDank der Wegevernetzung eignet sich der Żar hervorragend als Etappenziel auf einer einseitigen Wanderung, beispielsweise von Agnetendorf bis nach Zachełmie oder weiter bis Krummhübel.