Die Zadnia Rosocha (1.271 m ü. d. M.) ist ein stiller, vollständig bewaldeter Gipfel in den Westlichen Tatra in Polen, eingebettet zwischen dem Lejowa-Tal und dem Chochołowska-Tal. Wer echte Bergeinsamkeit abseits der Touristenströme sucht, ist hier genau richtig – dichter Wald, ein markanter Kamm und eine wohltuende Abgeschiedenheit.
Der Gipfel ist vollständig von Wald bedeckt, was ihm einen intimen, ruhigen Charakter verleiht, der sich deutlich von den felsigen, offenen Tatra-Gipfeln unterscheidet. Die östlichen Hänge fallen ins Lejowa-Tal ab, wo sich am Hangfuß die idyllische Lichtung Jaworzyna Lejowa befindet. Vom höher gelegenen Wierch Kuca (1.305 m) trennt ihn der Pass Lejowe Siodło (ca. 1.245 m), von der benachbarten Skrajna Rosocha (1.262 m) das Rosochowate Siodło (ca. 1.250 m). Vom Gipfel zieht sich ein deutlicher Rücken in nordwestlicher Richtung – südlich davon liegt das Wielka Sucha Dolina, nördlich der Rosochowaty Żleb. Im Herbst leuchten die Hänge in satten Waldfarben, im Frühjahr herrscht hier eine besonders frische Stille.
AufstiegsmöglichkeitenBemerkenswerterweise gehört die Zadnia Rosocha der Waldgemeinschaft der Acht Berechtigten Dörfer ('Wspólnota Leśna Uprawnionych Ośmiu Wsi') – damit ist sie einer der wenigen Tatra-Gipfel, der nicht im Eigentum des Tatra-Nationalparks steht, eine historisch wie rechtlich interessante Besonderheit.