Die Zadnia Kopa Sołtysia (1.420 m ü.d.M.) ist ein stiller, bewaldeter Gipfel im Voralpenbereich der Hohen Tatra, eingebettet in die Gipfelgruppe der Kopy Sołtysie. Wer Einsamkeit und ursprüngliche Natur sucht, wird hier fündig — ein echter Knotenpunkt im Kamm, der auf leisen Wegen zu sich einlädt.
Der Gipfel und seine Hänge sind von dichtem Fichtenwald bedeckt, was dem Ort eine wilde, abgeschiedene Atmosphäre verleiht. An den Osthängen und entlang des Rückens Przysłop Filipczański sind noch vereinzelte Grasmatten erhalten — Überreste der alten Schäferwiese 'hala Kopy Sołtysie', die der Wald heute langsam zurückerobert. Dieser Wechsel zwischen offenem Weideland und dunklem Nadelwald macht die Wanderung hier abwechslungsreich und stimmungsvoll. Am Nordfuß des Gipfels liegt der Quellkessel des Jaworzyński Żleb, aus dem auf etwa 1.265 m der Łężny Potok entspringt. Als Kammknotenpunkt verzweigt sich der Grat hier in zwei Richtungen: nach Nordwesten zwischen dem Jaworzyński Żleb und dem Skalnite-Tal sowie nach Nordosten entlang des Przysłop Filipczański zwischen dem Tal Dolina Łężna und dem Filipka-Tal.
Aufstieg zum GipfelDie Grasflächen an den Osthängen sind ein lebendiges Zeugnis der Hirtengeschichte dieser Tatraregion — alljährlich trieben Schäfer ihre Herden zur 'hala Kopy Sołtysie' hinauf.