Der Froschmönch (2146 m ü.d.M.) ist einer der bekanntesten Klettergipfel der Hohen Tatra und schließt den südlichen Teil des Żabia-Grań-Grats ab. Sein markanter, 'Mönch'-ähnlicher Umriss ist vom Schwarzen See unter der Rysy aus gut zu erkennen, und seine drei Felswände locken Bergsteiger aus ganz Europa an. Wer klassisches Tatra-Klettern sucht, findet hier genau das Richtige.
Die Nordwestwand ist mit rund 200 Metern Höhe aus kompakten Platten aufgebaut und gilt als die beliebteste der drei Wände. Im Sommer herrscht hier reges Treiben, während der Gipfel im Winter unter einer Eisstille liegt und nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten ist. Der Blick vom Zustieg auf den Schwarzen See und die umliegenden Grate entschädigt schon für sich allein.
AufstiegsmöglichkeitenDie Erstbesteigung gelang am 18. August 1907 einer polnischen Seilschaft unter Führung von Józef Gąsienica Tomków — ein Datum, das in der Geschichte des polnischen Alpinismus einen festen Platz hat.