Der Wendelstein zählt zu den bekanntesten Gipfeln der Bayerischen Alpen - ein Berg, der schon von Weitem auffällt und mit einem grandiosen Panorama ins bayerische Alpenvorland belohnt. Hier verbindet sich leichte Erreichbarkeit mit echtem Hochgebirgscharakter.
Der Gipfel ist der höchste Punkt des Wendelsteinmassivs im Mangfallgebirge, dem östlichen Teil der Bayerischen Voralpen. Wegen seiner exponierten Lage treten hier häufig starke Winde auf, besonders bei Föhn - während des Orkans Lothar wurde ein Rekordwert von 259 km/h gemessen. Im Sommer prägen grüne Almen die Landschaft, im Winter verwandelt sich der Berg in ein kleines, aber anspruchsvolles Skigebiet mit steilen Abfahrten. Am und unterhalb des Gipfels findet sich eine für einen Berg dieser Höhe außergewöhnlich dichte Infrastruktur: eine Kapelle, eine Sternwarte, eine ehemalige Wetterwarte und Sendeanlagen.
So erreicht man den Gipfel
Praktische Informationen
Der Bergname wird mit dem Patrozinium des heiligen Wendelin in Verbindung gebracht, der als Viehpatron gilt - die kleine Gipfelkapelle wurde einst als Dank für zwei wiedergefundene Pferde errichtet.