Vrbatovo návrší ist ein Ort, an dem sich die Landschaft des Riesengebirges mit einer bewegenden Geschichte verwebt. Dieser sanfte Kammgipfel auf 1412 m ü. M. ist vor allem für den Gedenkhügel für Hanč und Vrbata bekannt — ein Symbol für eine Tragödie, die die Bergsicherheit für immer veränderte.
Die Umgebung besitzt den typischen Charakter der höheren Riesengebirgskämme — offene, windgepeitschte Almflächen mit Blick auf benachbarte Grate und einen rauen Reiz, der im Winter unbarmherzig sein kann. Genau hier führte 1913 während eines Skirennens ein plötzlicher Wettersturz zum tragischen Tod von Bohumil Hanč und Václav Vrbata. Im Sommer ist der Hügel ein ruhiger Aussichtspunkt, und an heißen Tagen wird am Denkmal manchmal das sogenannte Elmsfeuer beobachtet. Im Winter verlangt das Gelände echte Vorsicht — Wind und Nebel können auch erfahrene Wanderer überraschen.
Aufstieg zum GipfelDer 24. März, der Jahrestag der Tragödie, wird in Tschechien heute als Tag des Bergrettungsdienstes begangen — ein Zeichen dafür, wie sehr dieses Ereignis die Geschichte der Bergrettung geprägt hat.