Die Veľká Chochuľa (1753 m ü. M.) ist der höchste Gipfel des Prašivá-Massivs im westlichen Teil der Niederen Tatra — und gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte des gesamten Gebirges. Das weitreichende Panorama, das sich hier in fast alle Himmelsrichtungen entfaltet, macht den Aufstieg zu einem lohnenden Erlebnis für jeden geübten Wanderer.
Der grasbewachsene Gipfel bildet den höchsten Punkt eines fast 2,5 km langen Kammabschnitts. Im Westen schließt die breite Gruppe der Großen Fatra den Horizont, im Nordwesten ist die Kleine Fatra mit dem Veľký Rozsutec zu erkennen, und genau im Norden erhebt sich die markante Pyramide des Veľký Choč über das Tal. Nach Osten lugt hinter dem Skálka (1980 m) das Massiv des Ďumbier — mit 2043 m der höchste Gipfel der Niederen Tatra — hervor. Die Nord- und Westhänge sind steil und im Winter lawinengefährdet; die Südosthänge fallen sanfter ab und sind bis etwa 1600–1650 m mit Latschenkiefern bewachsen. Besonders reizvoll ist der Herbst, wenn die Latschen sich golden färben und die Fernsicht außergewöhnlich klar ist.
Aufstieg zum GipfelIn den 1960er Jahren stand hier noch ein Triangulationsturm — heute sind nur noch Gras, Wind und eines der eindrucksvollsten Panoramen der Niederen Tatra geblieben.