Die Turícka Magura (1085 m ü.d.M.) ist einer jener Gipfel, die Neugierige belohnen — von markierten Wanderwegen gemieden, fast immer still und angenehm abseits des Trubels. Wer gerne fernab der ausgetretenen Pfade unterwegs ist und sich mit einfacher Geländenavigation auskennt, findet hier im westlichen Teil der Chočské vrchy in der Slowakei ein echtes Geheimtipp-Ziel.
Das Massiv erhebt sich auf einem Grat, der südöstlich vom Malý Choc verläuft und durch den breiten Sattel des Žimerová-Passes von ihm getrennt wird. Die Hänge sind allgemein steil, der gewölbte Gipfel fast vollständig bewaldet — doch von einigen kleinen Lichtungen aus eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die Felsabbrüche des Malý Choc und des Veľký Choc. Im Frühling und Herbst entfalten diese Aussichtspunkte ihren ganz besonderen Reiz. Im Untergrund der Jurassischen und Triassischen Kalke verbergen sich einige kleine Höhlen — ein geologisch faszinierendes Merkmal eines Massivs aus Unterkreide-Mergeln und älteren Kalksteinen.
Aufstieg zum GipfelEin besonderer Hinweis: Im Kalkstein des Massivs verstecken sich kleine Höhlen — eine stille geologische Überraschung auf einem Gipfel, an dem die meisten Wanderer einfach vorbeigehen.