Die Tarnica ist mit 1346 m ü. NHN der höchste Gipfel der polnischen Bieszczaden und ein absolutes Highlight des Połoniny-Kamms. Ihre charakteristische, leicht gestreckte Silhouette mit zwei deutlichen Kuppen ist weithin erkennbar — und wer einmal oben steht, versteht sofort, warum sie als schönster Aussichtspunkt der polnischen Bieszczaden gilt.
Bei klarem Wetter reicht das Panorama weit über die nächsten Kammrücken hinaus: Man erblickt die Tatra, die Gorganen, die Połonina Równa und Krasna, den Świdowiec sowie die Ostra Hora. Bei außergewöhnlich guter Sicht lassen sich sogar das Vyhorlat-Gutyn-Gebirge, die Ignis-Berge und der Pietrosul Rodnei in den Rodnaer Bergen in Rumänien erkennen. Der schmale, felsige Grat ist von Geröllfeldern übersät, nach Süden fällt eine steile Felswand ab — eine raue, wilde Landschaft, die im Frühherbst mit den leuchtenden Farben der offenen Almwiesen besonders beeindruckt.
AufstiegsmöglichkeitenDas Gipfelkreuz erinnert an den Besuch von Karol Wojtyła — dem späteren Papst Johannes Paul II. — der am 5. August 1953 hier wanderte und damit der Tarnica eine besondere Bedeutung verlieh, die weit über das Bergsteigen hinausgeht.