Der Suchy Wierch ist einer jener Tatra-Gipfel, die bewusst wild geblieben sind — kein markierter Weg führt hierher, und sein zerklüfteter Felsgrat beherbergt noch seltene Pflanzenarten. Ein Ort für alle, die die Tatra abseits der Menschenmassen schätzen, wobei der Aufstieg echte Erfahrung erfordert und außerhalb markierter Wege nicht offiziell gestattet ist.
Der Gipfel erhebt sich im Grat zwischen dem Strążyska-Tal und dem Białe-Tal, zwischen dem Niżnia-Sucha-Pass und dem Czerwona-Pass. Der Gipfelbereich ist baumlos, stellenweise mit Latschenkiefer bewachsen, und bietet Ausblicke auf einen wilden, gezackten Grat mit Felstürmen namens Klasztory. Weiter unten erstrecken sich dichte, schwer zugängliche Wälder voller Windbruch — besonders im Herbst und Winter wird das Gelände außergewöhnlich rau und für Unerfahrene gefährlich.
Wie man den Gipfel erreichtDies ist einer der wenigen Orte in der Tatra, an denen seltene Pflanzengesellschaften überlebt haben — hier wachsen die Vogelbeer-Art Sorbus aucuparia sowie die kleinblütige Orchidee, beide in Polen äußerst selten anzutreffen.