Der Spitzberg zählt zu den markantesten Vulkankegeln der Oberlausitz — eine felsige Krone, die sich deutlich über das umliegende Hügelland des Ostlausitzer Berglandes erhebt. Fünf Basaltfelsen krönen den Gipfel, erstarrt im einstigen Vulkanschlot, was den Berg schon von Weitem unverwechselbar macht.
Hier trifft raue vulkanische Geologie auf das Flair eines beliebten Ausflugsziels aus dem späten 19. Jahrhundert. Im Sommer herrscht reges Treiben durch Kletterer an den Phonolitwänden, im Herbst und Winter dominiert Stille und ein weiter Blick bis zum Isergebirge und zum Riesengebirge. Auf dem Gipfelplateau, im Schatten des größten Felsens, liegt sogar ein kleiner Weiher mit Seerosen — ein reizvolles Detail inmitten der schroffen Landschaft.
Wie man den Gipfel erreichtÜbrigens: Mitte des 19. Jahrhunderts galt der Aufstieg als so gefährlich, dass der spätere sächsische König Friedrich August II. von Einheimischen vom Gipfel heruntergeführt werden musste.