Die Spismichałowa Czuba gehört zu jenen Gipfeln der Hohen Tatra, von denen nur wenige gehört haben und noch weniger sie besucht haben. Mit 2010 m ü. M. ist sie der höchste Punkt eines Seitenkamms, der von der Szeroka Jaworzyńska abzweigt. Ein Ziel für alle, die in der Tatra echte Stille und unberührtes, kaum begangenes Gelände suchen.
Vom Gipfel zieht sich nach Westen ein langer Grat namens Zamky (Zamki), der die Rinne Litworowy Żleb vom Tal Spismichałowa Dolina trennt. Dieser Grat teilt sich in Oberes und Unteres Zamky, getrennt durch den Oberen Spismichałowy-Übergang. An den Südwesthängen erstrecken sich weite, grasbewachsene Terrassen namens Upłazki bis in die oberen Bereiche der Rinne Litworowy Żleb. Die Landschaft hier ist rau und wenig besucht — statt Touristenmassen erwartet einen wilde Natur und Ausblicke, die den Aufwand belohnen. Historisch bestiegen vor allem Jäger während ihrer Jagdzüge den Gipfel, später Kartografen, während Touristen nur selten den Weg hierher fanden.
Wie man den Gipfel erreichtDer Name des Gipfels stammt vom benachbarten Tal Spismichałowa Dolina, wird aber manchmal fälschlich Zamky genannt — eine Bezeichnung, die eigentlich dem vom Gipfel ausgehenden Grat gehört. Die erste dokumentierte winterliche Tourenbesteigung erfolgte am 3. Januar 1913 durch Gyula Komarnicki.