Die Ślebiodowa Grapa liegt am Ende eines langen Bergrückens namens Wzniesienia Szare, der von der Ochodzita abzweigt. Ein Gipfel für alle, die abseits der überfüllten Wanderwege der bekannteren Beskiden-Gipfel Ruhe und weite Ausblicke suchen.
Der Bergrücken von der Ślebiodowa Grapa bis zum Koczy Zamek ist heute größtenteils bewaldet, war früher jedoch deutlich offener mit Feldern und kleinen Hainen. Im Sommer begleiten Wanderer wilde Kirschbäume mit kleinen, süßen schwarzen Früchten, im Herbst gibt es reichlich Brombeeren. Von mehreren Stellen des Kammes bieten sich außergewöhnliche, weite Panoramen auf die umliegenden Hügel. Die Hänge fallen in drei Richtungen ab – zu den Bächen Janoszka und Szarzanka sowie zur Bystra – was der Gegend einen echten Grenzland-Charakter verleiht, an dem die Dörfer Kamesznica, Laliki und Szare zusammentreffen.
Aufstieg zum GipfelIn der Mundart der polnischen und slowakischen Bergbewohner bedeutet das Wort 'grapa' einen steilen, zerklüfteten Hang oder Bergrücken – ein treffender Name für dieses hügelige, malerische Gelände.