Der Skalnik (945 m ü. NN) ist der höchste Gipfel des Janowitzer Kamms (Rudawy Janowickie) im westlichen Sudetenvorland Südwestpolens — ein kuppelförmiger Granitberg mit bizarren Felsformationen und einer echten Aussichtsplattform, die eine der schönsten Panoramen der Region bietet.
Der Berg hat zwei Gipfelpunkte. Auf dem nordöstlichen Gipfel erinnern vier Betonblöcke an einen einstigen Aussichtsturm; ein hölzernes Schild an einem Baum zeigt die Höhe an. Weitaus eindrucksvoller ist der südwestliche Gipfel mit seiner Gruppe malerischer Felsen. Der höchste davon, die Ostra Mała (deutsch: Freie Koppe), ist über in den Fels gehauene Stufen zugänglich und trägt oben eine Aussichtsplattform. Von dort entfaltet sich ein großartiges Panorama: Riesengebirge, Hirschberger Tal, Isergebirgsvorland, Waldenburger Berge, Steingebirge, Katzbachgebirge sowie der Janowitzer Kamm mit dem Falkenberge. Bei guter Sicht ist der isolierte Zobten am Horizont zu erkennen. Am Südhang verdienen die als 'Pferde der Apokalypse' bekannten Felsgruppen einen Blick — den Namen vergaben Pfadfinder, die dort einst einen Grasbrand löschten.
AufstiegsmöglichkeitenDas Massiv besteht aus Riesengebirgs-Granit; der Berg trug nach 1947 kurzzeitig die Namen 'Kamień Fryzów' und 'Skalniak', bevor sich die heutige Bezeichnung Skalnik durchsetzte.