Die Leibnitzer Rotspitzen, auch Rotspitzen, sind vier, bis zu 3096 m ü. A. hohe Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Sie liegen im Nordosten Osttirols an der Gemeindegrenze von Nußdorf-Debant und Kals am Großglockner. Die ursprünglich nur Rotspitzen genannten Gipfel wurden auf Vorschlag von Rudl Eller aus Lienz in Leibnitzer Rotspitzen umbenannt, um Verwechslungen mit der Alkuser Rotspitze zu vermeiden. Die östliche Leibnitzer Rotspitze wurde erstmals am 24. Juli 1890 von Ludwig Purtscheller bestiegen, die erste Überschreitung von der östlichen auf die westliche Leibnitzer Rotspitze gelang Lothar Patéra 1895.