Die Riaba Skała (1.192 m ü. d. M.) liegt genau auf der polnisch-slowakischen Grenze im Westlichen Bieszczady-Gebirge — ein Gipfel, der mit einem atemberaubenden Rundblick und dem Gefühl echter Karpaten-Wildnis belohnt. Ihre Südhänge fallen steil, stellenweise fast senkrecht ab und verleihen dem Gipfel einen dramatischen Charakter.
Zwischen den beiden Kuppen des Gipfels befindet sich eine kleine Metallaussichtsplattform, von der sich ein Panorama von etwa 145° nach Süden und Südosten erstreckt — über die slowakischen und teils ukrainischen Bieszczady bis hin zum fernen Pikuj. Im Herbst leuchten die Buchenwälder in satten Farben, im Winter liegt ein geschlossenes Schneeband über dem Kamm. Am Gipfel gedeihen auch in Polen seltene Pflanzenarten wie der Mittlere Spierstrauch, das Langblättrige Hasenohr und der Ausdauernde Bitterling.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name leitet sich vom ukrainischen Wort рябий ('gesprenkelt', 'bunt') ab — wohl eine Anspielung auf das gefleckte Erscheinungsbild der felsigen Steilwände. Die verzerrte Form 'Rabia Skała' erschien auf österreichischen Karten des 19. Jahrhunderts und ist bis heute im Umlauf.