Der Ondřejník ist ein eigenständiger Gebirgszug in den Westbeskiden, der sich von Nord nach Süd über mehrere Gipfel erstreckt — der höchste davon ist die Skalka mit 964 m ü. M. Hier erwarten dich weite Panoramen, uralte Wälder und ein historisches Berghaus mit echter Atmosphäre. Ein lohnender Tagesausflug aus dem mährisch-schlesischen Vorland.
Das Massiv hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Sommer locken schattige Waldwege und das Naturschutzgebiet auf der Skalka mit einem bis zu 180 Jahre alten Weißtannen-Buchen-Bestand, der stellenweise den Charakter eines Urwalds annimmt. Im Winter sind zwei Loipen auf den Hängen gespurt. Die Aussichten sind beeindruckend: im Süden der Radhošt-Kamm, im Westen das Podbeskydí-Hügelland, im Osten das Lysohorská-Hochland. Auf einigen steilen Hängen gibt es sogar ausgewiesene Gleitschirm-Startplätze.
So erreicht man den GipfelDer Legende nach soll der Räuber Ondráš (Ondřej Fuciman, geb. 1680) von der Skalka aus einen unterirdischen Gang bis zur Lysá hora gegraben haben, um dort seine Beute zu verstecken — die großen Felsblöcke unterhalb des Gipfels sollen den Eingang versiegelt haben.